Judith Lansink (1952) schloss 1976 die Gerrit Rietveld Akademie in Amsterdam ab.
Danach arbeitete sie als Theaterdesignerin an zahlreichen Vorstellungen von grösseren und kleineren Theatergruppen. Ihre Bühnenbilder wurden durch u.a. Leedvermaak, der Theatergruppe Baal und der Meisterklasse des Rotheaters bekannt. 1983 erhielt sie den Prosceniumpreis für ihre ganzes Werk.

1996, nach zwanzig jahren Theatergestaltung, entfaltete sich in ihr ein Bedürfnis das Ruder umzureissen und ihren alten Malertraum zu verwirklichen.

Nach jahrenlangen Ausübungen der angewandten Kunst,kam in ihr ein Verlangen auf sich selbst als Regisseurin ihrer eigenen Bilder zu inszenieren. Ein Bild von A bis Z selbst konzipiert. In einem Stil, der sich später mit dem nötigen theatralen Hintergrund und der Bewunderung der Technik der Alten Meister sowie darauf basierende Kunstströmungen gleichmässig entwickelte, und somit Raum für das Zusammenspiel dieser Interessen bot.

Es folgte eine Periode von intensivem studieren, nach allen Kompositions- und Entwurfserfahrungen der vergangenen Jahre war nun Zeit für die Entwicklung der Ölfarbtechnik.
Das diese Wahl dieser Technik in naher Zukunft lag, war nicht verwunderlich, angesichts ihrer grossen Begeisterung für die Meister wie Rembrandt, Vermeer, der Russe Repin und der englische Maler Sargent. Inzwischen birgt diese Technik kein Geheimniss mehr für sie.

judith lansink